„... ich glaube jetzt eifriger denn je an die Lehre des  wundersamen Arztes, seitdem ich die Wirkung einer allerkleinsten Gabe so lebhaft gefühlt und immer wieder empfinde.“ 

(Johann Wolfgang v. Goethe in einem Brief von 2. September 1820 über Samuel Hahnemann)

 

 

  

Entdecker und Begründer der klassischen Homöopathie war der in Meißen geborene Arzt und Chemiker

                     Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843)   

 
Das Wort Homöopathie ist von dem griechischem Wort homoion = ähnlich und pathos = Leiden, Schmerz abgeleitet und heißt also übersetzt „ähnliches Leiden“. Wo wir auch schon bei einem Grundprinzip der klassischen Homöopathie sind, nämlich bei dem Ähnlichkeitsprinzip, was von Hahnemann wiefolgt beschrieben wurde: 

„Similia similibus curentur“ =Ähnliches möge mit ähnlichem geheilt werden
Das bedeutet, dass der erkrankte Mensch mit einem homöopathischen Arzneimittel behandelt wird, welches bei einem gesunden Menschen in einer Arzneimittelprüfung ähnliche Symptome hervorruft.

Ein kleines Beispiel:

Wenn ein Patient mit einer Erkältung in die homöopathische Sprechstunde kommt und als Begleitsymptom heftigen Tränenfluss hat, kann das homöopathische Heilmittel Allium cepa (= die Küchenzwiebel) das Mittel sein, was ihn von seinem Leiden befreit. Die meisten von uns kennen ja dieses Phänomen beim Zwiebeln schälen, es kommt zu teilweise heftigem Tränenfluss. Homöopathisch aufbereitet, d. h. potenziert (verrieben, verdünnt und verschüttelt) kann also die Küchenzwiebel genau diesen Zustand lindern.